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09.02.2009

EU-Workshop in Brüssel

Am 21. Januar 2009 wurde Lekkerwerken zusammen mit acht internationalen Wissenschaftlern und Medienexperten von der Europäischen Kommission zu einem Workshop nach Brüssel eingeladen.

Ziel der eintägigen Diskussionsrunde war die Entwicklung von Ideen und Methoden, wie Materialforschung auf europäischer Ebene effektiv gegenüber Zielgruppen kommuniziert werden kann, die wenig oder kein wissenschaftliches Fachwissen besitzen. Dazu wurden Industrie, Journalisten, NGOs, Kinder sowie die breite Öffentlichkeit gezählt.


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Das »SDME-Building« der wissenschaftlichen Abteilungen
der Europäischen Kommission in Brüssel

 

Nach einer kurzen Vorstellung der bisherigen Marketing-Aktivitäten in den Bereichen Nanotechnologie und Material-Forschung durch die Kommissionsmitarbeiter wurden die Teilnehmer um eigene Stellungnahmen zum Thema gebeten und anschließend über mögliche Handlungsempfehlungen diskutiert.

Sebastian Cremer von Lekkerwerken stellte einige Edutainment-Projekte vor, darunter www.nanoreisen.de und www.techtower.de, bei denen eine emotionale Ansprache und eine spielerische Vermittlung technisch komplexer Themen im Vordergrund stehen. Er empfahl eine enge Zusammenarbeit von wissenschaftlichen »Insidern« mit fachfremden »Außenseitern«, wie Kommunikations-Designer, Künstler und Journalisten, um gemeinsam begeisterungsfähige Kommunikation für ein breites Publikum zu entwickeln. Dabei könne nur ein starker visueller Auftritt für die nötige Aufmerksamkeit sorgen, um dann im weiteren Schritt für Forschungsthemen zu sensibilisieren.


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EU-Forschungsprojekte werden im Rahmen des »FP7 – Framework Programme for Research« gefördert

 

Insgesamt gingen die Empfehlungen der anderen Experten in ähnliche Richtungen. So wurde eine Konzentration auf Visionen, wie Nachhaltigkeit oder erneuerbare Energien bei der Kommunikation von Materialforschung empfohlen, denn nicht das Material selbst sei für die Zielgruppen interessant, sondern sein Nutzen in neuen Produkten und innovativen Anwendungen. Ein direkter Kontakt mit Forschern und Forschungseinrichtungen sollte gerade jungen Leuten die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Karriere aufzeigen. Schließlich sollten die Wissenschaftler selbst u.a. mit Kommunikations-Schulungen dabei unterstützt werden, ihre Forschung mit einer breiten Zielgruppe zu teilen.

Wie bei der Europäischen Kommission üblich, wurden die Einschätzungen und Empfehlungen aller Teilnehmer in einem Protokoll festgehalten, das später veröffentlicht wird und Grundlage für zukünftige Ausschreibungen, sog. »Calls for Proposals« und Förderungen durch die Europäische Kommission sein kann.